bleibend

inkonsequenz traumatisiert.
vielleicht nichts mehr.
ganze lebensaufgaben ausgefüllt davon.
ganze notitzblöcke, terminkalender, pässe.
chemnitz gähnt und murmelt etwas in sein glas hinein.
etwas passt konsequent nicht zusammen.
geburtstag in einer galerie, midimusikumrahmung und schnapspreisbilder. eine vornehme dame mit weinglas und hanfblattohrstecker. eine bibliothek ohne hörer.
kunst sei nicht für alle, nur wenige könnten kunst verstehen, seien dazu prädestiniert. so hätte ich ortega y gasset verstanden.
während ich nichts zu verstehen finde, an den ursachen für den kalten krieg, der russischen verfassung oder der transformation in polen.
warum sich immer mit dem anderen beschäftigen und dazu neigen, alles neu zu machen – anstelle von besser.
gefühle, ihre ursache, verfassung und transformation.
einbildung als teil der realität.
konsequente handlungslähmung.

chemnitz